Ein halber Liter für den guten Zweck

25. Juni 2019 Fynn – Sonstiges

Täglich werden in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden benötigt. Genau aus diesem Grund waren Mitarbeiter des DEUTSCHEN ROTEN KREUZES für einen Tag bei Mohn Media und haben die Konferenzzone in ein Blutspende-Areal mit einem Registrierungsstand, Ärztezimmer, Spenderaum und einem sehr gut ausgestatteten Snackraum umgewandelt.

Mehrere Azubi-Kollegen und ich haben an diesem Tag zum ersten Mal Blut gespendet. Zu Beginn hieß es also erstmal Fragebogen mit den unterschiedlichsten Fragen ausfüllen. Eine Frage lautete „Waren Sie schon mal länger als 6 Monate im Ausland? Wenn ja, in welchem Land?“ – Diese Frage wird nicht gestellt, damit man für einen kleinen Augenblick in schönen Urlaubserinnerungen schwelgen kann, sondern um auf Nummer sicher zu gehen, dass man auch in keinem Land war, in welchem man sich eine Krankheit einfangen kann, welche das Blut unbrauchbar macht.

Um auf der ganz sicheren Seite zu sein, gab es noch ein informatives Arztgespräch. Hier wurden alle Punkte auf dem Fragebogen durchgesprochen und die Ärztin entschied, ob man auch wirklich einen halben Liter spenden darf.

Nach ein paar ordentlichen Schlucken Cola um den Blutzucker zu erhöhen und den Messungen von Körpertemperatur und Hämoglobinwert im Blut ging es auch schon auf die Liege und es wurde ernst. Jetzt hieß es also nach ca. 30 Minuten Vorbereitungszeit „Lasset Blut durch die Nadel fließen“. Dieses ganze Prozedere war dann aber auch schon nach einem weiterem koffeinhaltigen Zuckergetränk und guten 6 Minuten vorbei. Anschließend ging es für mich persönlich zum schönsten Teil der Aktion über, die 10-minütige Ruhephase und dann die Stärkung im Snackraum. Es war für alles gesorgt; belegte Brötchen, Kaffee, Joghurt und natürlich auch Obst und Gemüse für die nötigen Vitamine.

Mit einer guten Tat im Gepäck, einem gut gefülltem Magen und einem kleinem Pflaster auf dem Nadeleinstich ging es dann wieder an die Arbeit. Aber für den restlichen Tag galt das Motto „kein Sport mehr und auch sonst eher alles ruhig angehen“.

Fynn

Mediengestalter

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