Der Anfang vom Ende – Abschlussprüfung Teil 1

08. August 2018 Susanne Krieftewirth – Berufsfelder

Direkt nach der Zwischenprüfung nahmen wir uns viel vor, was wir für die Abschlussprüfung anders machen wollten. Umgesetzt wurde davon natürlich nicht sehr viel. Und trotzdem haben wir es alle geschafft die insgesamt fünf Prüfungsteile der Fachrichtung Beratung und Planung – Theorie, Konzeption, Gestaltungsaufgabe, Kalkulation und Präsentation der Konzeption – erfolgreich hinter uns zu bringen.
Die Vorbereitungen auf die Prüfung verliefen zumindest in meinem Fall nicht ganz so wie geplant. Denn seien wir mal ehrlich: die meisten Vorsätze und Lernpläne werden sowieso nie umgesetzt. Also begann ich statt den angedachten „mindestens“ 4 Wochen, erst 2 Wochen vor Prüfungstermin mit dem Heraussuchen meiner Unterlagen und Zusammenstellen der Lernskripte.
Etwas in Zeitdruck geraten, lief das Lernen allerdings viel besser als ich gedacht hätte. Nach ein paar Tagen hatte ich so gut wie alle 24 Themen in Stapeln auf dem Tisch verteilt und konnte sogar schon ein paar von ihnen ganz gut - zumindest nach meiner Einschätzung. Denn beim gemeinsamen Vergleichen der Themen, bekamen einige von uns einen Schock, wie viel mehr als man selbst der eine oder andere rausgesucht hat.
Wieder Zuhause wurden also zum Teil noch zusätzliche Inhalte ergänzt. Man weiß ja nie. Ein paar der Themen sorgten bei mir sowieso schon für Verzweiflung, da sie mir nicht so gut lagen. Aber in der Theorieprüfung dürfen bzw. müssen pro berufsbezogenem Prüfungsteil zwei Aufgaben gestrichen werden. Also immer mit der Ruhe und die Themen so gut es geht weiterlernen.
 

Am Ende wurden natürlich nicht die Problemthemen gestrichen sondern eher die, deren Beantwortung zu viel Zeit in Anspruch nahm. Der erste Teil, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, bestand zum größeren Teil aus Multiple-Choice-Aufgaben und zum kleineren aus Fragen oder Aufgabenstellungen, die in Stichpunkten beantwortet werden mussten.
Die beiden berufsbezogenen Prüfungsteile „Konzeption und Gestaltung“ sowie „Medienproduktion“ bestanden aus den 24 Themen, die wir sechs Wochen vor der Prüfung auf der Homepage des ZFA (Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien) gestellt bekommen hatten.
Zum Schluss kamen die Aufgaben zum Bereich „Kommunikation“. Dieser beinhaltete Aufgaben zu unseren Deutsch- und Englischkenntnissen. Gegen 15 Uhr war das Ganze dann auch schon vorbei (natürlich wurden zwischen allen Prüfungsteilen auch Pausen gemacht). Kaum vorstellbar, was für eine Last uns da von den Schultern gefallen ist.
Leider hieß es noch lange nicht zurücklehnen und die restliche Zeit bis zur Zeugnisvergabe genießen. Die Ausarbeitung der Praxisaufgaben stand immerhin schon direkt am nächsten Tag bevor. Aber davon erzähle ich Dir im zweiten Teil.

Susanne Krieftewirth

Mediengestalterin

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